Browsed by
Kategorie: Technik & Apps

Kann man die iTunes-Charts manipulieren?

Kann man die iTunes-Charts manipulieren?

So wie es aussieht ist die kurze Antwort: Ja. Aber jetzt länger: Wie kommen diese Podcast-Charts von Apple eigentlich zustande? Es geht ganz sicher um die Neu-Abonnenten. Also nicht um Downloads oder ähnliches, sondern wirklich um neue Abonnenten, die den Podcast über iTunes (bzw. die Podcast-App) abonniert haben. Und zwar vor allem in den letzten 24 Stunden.

Nun ist es kein Wunder, dass die ganz großen Player immer vorne mitspielen, vor allem die Medienhäuser. Aber manchmal fällt eben auf, dass auch kleine Podcasts wochenlang in den Charts sind. Wie kommt das? Die Vermutung von Kevin Goldberg: das ist kein Zufall. Er hat sich die Zahlen des „Kickass News“-Podcast angesehen. Ihm fiel auf, dass sie verglichen mit anderen Podcasts sehr konstant in den Charts sind. Er hütet sich davor, den Machern Manipulation vorzuwerfen, er nennt es lieber „Gaming“, also mit den Zahlen spielen.

Wie also funktioniert es? Natürlich könnten Freunde und Familie täglich den Podcast abbestellen und neu abonnieren. Zu großer Aufwand – zumal es nach Schätzungen in den USA 900 neue Abonnenten braucht, um ganz nach oben zu kommen. Zweite Vermutung: Click Farmen, also Firmen, die gezielt dafür bezahlt werden, auf bestimmte Links zu klicken. Dritte Vermutung: Ein Skript, also ein Computercode, der dafür sorgt, dass neue Apple IDs geschaffen werden und diese dann nutzt, um den Podcast zu abonnieren.

Quelle: 

Audioschnitt durch Textbearbeitung?

Audioschnitt durch Textbearbeitung?

Ein neues Tool namens „Descript“ soll es ermöglichen, den Text eines Podcasts zu bearbeiten und dadurch gleich den Audioschnitt zu erledigen. Descript transkribiert also den Audio-Podcast in eine Textdatei. In dieser kann man dann „Ähs“ und ähnliche Füllwörter markieren und löschen. Derzeit kostet der Spaß 15 US-Cent pro Audiominute oder 7 Cent, wenn man zusätzlich 10$ im Monat bezahlt. Derzeit wohl nur für Mac, Windows und Browser-basierte Anwendung sollen folgen. Wäre interessant zu sehen, ob die Software auch Deutsch versteht.

Quelle:

Discord statt Skype für Interviews

Discord statt Skype für Interviews

Skype hat in Sachen Podcasting noch nie wirklich Spaß gemacht. Zu unzuverlässig ist das Signal, zu schlecht die Tonqualität. Alternativen gibt es einige, seit Mai 2015 auch Discord. Eigentlich war es eine Chat-Funktion für Gamer. Heute bietet es richtig gute Soundqualität. Und: Man kann Discord auch einfach über einen Browser verwenden. Schön dabei: Der Interviewgast muss sich nichtmal registrieren oder anmelden. Der Gastgeber selbst lädt sich die passende App herunter. Aufgenommen wird dann zum Beispiel über Audio Hijack. Eine genaue Anleitung zum Einrichten von Discord gibt’s hier:

Quelle:

Wie laut denn nun?

Wie laut denn nun?

Schöner Streit: Wie laut sollen Podcasts sein? Relevant wird das dann, wenn man mehrere Podcasts hintereinander hört und nach einem geflüsterten plötzlich angeschrien wird. Die BBC einigt sich daher auf -18 LUFS. Google will -16, Amazon und Spotify -14 LUFS, YouTube -13 LUFS.

Quellen:

Podcastmirror spiegelt RSS-Feed

Podcastmirror spiegelt RSS-Feed

Braucht’s das? Manchmal schon. Blubrry bietet an, den bereits vorhandenen Podcast-Feed zu spiegeln und ihn dadurch zuverlässiger, sicherer, schneller und besser zu machen. Angeblich kann man jederzeit zurückkehren zum eigenen Feed, ausprobieren ist also leicht möglich. Der Service ist kostenlos, man braucht aber einen Blubrry-Account.

Quelle:

WNYC und die Audiogramme

WNYC und die Audiogramme

Teilbarkeit von Podcasts – ein großes Thema in den USA. Nur durch das Teilen guter Episoden findet ein Podcast neue Hörer. WNYC hat damit experimentiert und auf Twitter, Facebook und Instagram Bilder gepostet, hinter denen ein Audio-Player versteckt war. Sie nennen das Audiogramm. Aus dem Audio wird schlichtweg ein Video gemacht, das dann hochgeladen werden kann. Den Code kann man jetzt benutzen, um selber Audiogramme zu erstellen.

Quellen:

Gretta macht Podcasts teilbar

Gretta macht Podcasts teilbar

2015 starteten ein paar Podcastbegeisterte in Kanada den Dienst Gretta.com. Das Ziel: Podcasts in Social Media teilbar machen, so wie es Videos schon lange sind. Denn dadurch würden Podcasts besser aufgefunden werden. Dazu kommt das (automatisierte) Abtippen der Podcasts – so werden die Inhalte durchsuchbar und auch über Google auffindbar. Gretta macht aus den Transkripten ein kleines Video mit Text, das man dann schön bei Facebook & Twitter verlinken kann. Der Haken: Das geht bislang nur bei den Podcasts, mit denen Gretta sich verpartnert hat.

Quellen: